Kokosöl kaufen für Haut, Haare & Zähne + Kokosöl Rezepte

Das Kokosöl, der Wunderfrucht Kokosnuss ist seit einiger Zeit Besteller Nummer 1 auf amazon, in den Bioläden und Supermärkten sowieso.

Alnatura, Rossmann und dm haben sogar ein eigenes Kokosöl im Angebot. Und wenn das der Fall ist, wird es höchste Zeit, das Produkt etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Ich selbst liebe dieses Öl und verwende es nicht nur für meine veganen Rezepte sondern auch zum Abschminken, als Haarkur oder im Haushalt.

Es ist unglaublich, was das Kokosfett alles kann. Sogar zur Lederpflege z.B. beim Schuhe-Putzen ist es geeignet 🙂

Mit diesem längeren Artikel möchte ich dich über die wichtigsten Fakten zum Kokosöl informieren.

Inwiefern ist es wirklich gesund, was ist der Unterschied zwischen Kokosfett und Kokosöl (gibt keinen!), wofür kann ich es alles verwenden …

Ich möchte dir auch Kauftipps geben, basierend auf ausführlichen Tests mehrerer anderer Webseiten.

In diesen Tests haben sich klare Sieger herausgestellt, die ich dir als wirklich gesundes, faires und nachhaltiges Produkt ans Herz legen möchte.

Und was natürlich nicht fehlen darf: Rezepte zum Selbermachen von Smoothies mit Kokosöl, Kuchen oder Suppen und Brotaufstrichen, bis hin zu Kosmetik, Pflegespülung und Hautpeeling…. viel Freude mit dem Artikel!

Kokosöl – Wissenswertes zur Wunderwaffe Kokosnuss

Wie oben kurz beantwortet, zwischen Kokosöl und Kokosfett gibt es keinen Unterschied, das ist das selbe.

Öl ist lediglich die flüssige Variante, bei ca. 25 Grad Celsius wird das Kokosfett flüssig, bei Raumtemperatur wieder fest.

Die Kokosnuss ist übrigens keine Nuss, sondern eine Steinfrucht, die in verschiedenen Schichten aufgebaut ist.

Die innerste Schicht hält das Kokoswasser. Sie wird „Kopra“ genannt und bildet das Fruchtfleisch. Drumherum ist eine braune, harte Schicht, das Endokarp.

Das alles zusammen kennt man allgemein als Kokosnuss.Um diesen Kern ist noch eine Faserschicht und eine ledrige, grüne Außenhaut.

Die Kokospalme wächst nur in tropischen Gebieten, da nur dort die benötigten Temperaturen herrschen: auf den Philippinen, Indonesien oder Vietnam.

Sie braucht übrigens 1 Jahr, um die 2,5 kg schweren Früchte wachsen zu lassen und kann bis 100 Jahre alt werden. Eine Palme hat circa 50-80 Früchte pro Jahr.

Zum Ernten müssen „Palmkletterer“ mit Messer und langen Stangen auf die Palmen klettern und die Nüsse hoch oben abschneiden. Manchmal müssen das speziell abgerichtete Affen tun (>> Infos dazu HIER).

Ich habe in meinen Kauftipps besonders beachtet, dass ich nur Öl empfehle, bei denen sich die herstellende Firma negativ zur Nachfrage über Affensklaverei geäußert hat.

Hoffentlich sind diese Aussagen stabil und richtig. Das möchte ich auf keinen Fall unterstützen.

Nach dem Ernten werden die Nüsse halbiert und zum Trocknen ausgelegt. Dann werden sie in Ölmühlen verarbeitet und so das Öl gewonnen.

Das Öl ist sehr hitzebestätndig (bis 210°C) und kann daher perfekt zum Backen, Braten und Frittieren verwendet werden (mehr Infos zum Rauchpunkt siehe unten).

Inhaltsstoffe der Kokosnuss

Die Kokosnuss ist reich an Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen.

Sie ist ein vollständiges Lebensmittel: das bedeutet, dass du dich über mehrere Wochen nur von Kokosnüssen ernähren könntest, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen.

Der wichtigste gesunde Bestandteil von Kokosfett ist die Laurinsäure, die zu mindestens 50% enthalten ist.

Diese Laurinsäure ist eine so genannte „mittelkettige Fettsäure“ denen allgemein sehr positive Eigenschaften zugeschrieben werden.

Je nachdem wieviel Prozent Laurinsäure enthalten ist (achte darauf beim Kauf!), umso besser ist die Qualität, Reinheit und Frische. Premium-Kokosöle können einen Säuregehalt von bis zu 60% haben, was super ist.

Wenn Kokosöl regelmäßig verzehrt wird, sollen sich die Cholesterinwerte verbessern – es erhöht den guten Anteil des HDL-Cholesterins im Blut – und man kann (im Rahmen einer ketogenen Diät) sogar damit abnehmen.

Kokosfett wirkt keimtötend (anti-bakteriell und anti-viral, also wirksam gegen Bakterien und Viren). Dafür ist die Laurinsäure ( + Caprylsäure) verantwortlich. Mehr dazu unter Kokosöl für die Zähne.

Kokosöl – welche Bezeichnungen & Eigenschaften bedeuten was?

Auf den Gläsern stehen häufig Bezeichnungen und Eigenschaften, mit denen ich zunächst nichts anfangen konnte. Daher hier eine kurze Erklärung für die unterschiedlichen Bezeichnungen:

Natives Kokosöl

Natives Kokosfett wird durch ausschließlich mechanisches Verfahren hergestellt. Das Öl wird aus Kokosfleisch gepresst und ist naturbelassen.

Die Beschaffenheit wird nicht durch chemische Prozesse wie z.B. Desodorieren, Erhitzen oder Raffination verändert. Dadurch behält es sein natürliche Qualität und ist „nativ“.

Kaltgepresstes Kokosöl

Kalt gepresstes Öl ist ein Öl, das nur ein einziges Mal gepresst wird – ohne Zufuhr von Wärme. Die Temperatur darf dabei nicht höher als 40°C sein, sonst gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Rauchpunkt von Kokosöl

Der Rauchpunkt ist die Temperatur, bei der das Öl sichtbar Rauch entwickelt.

Das kommt durch Verflüchtigen von Wasser, Enzymen, freien Fettsäuren und anderen natürlichen Bestandteilen. Versuche, das Öl nicht mehr zu erhitzen als bis zu diesem Punkt – das sind zwischen 170° C und 230° C.

Gehärtetes Kokosöl

Ist ein Öl gehärtet, dann wurde es für eine bessere Lagerung „verfestigt“. Das ist bei Margarine zum Beispiel der Fall. Bei der Härtung werden ungesättigte Fettsäuren in gesättigte Fettsäuren umgewandelt.

Dabei können unter anderem auch gefährliche Trans-Fettsäuren entstehen, die für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt verantwortlich sein können.

Diese Fettsäuren kommt häufig auch in billigen Backwaren und in den Produkten von Fastfood-Restaurants vor.. also Achtung davor 😉

Desodoriertes Öl

Ist ein Kokosnussöl desodoriert, dann wurde es mit Wasserdampf behandelt, um „Begleitstoffe“ herauszufiltern und eventuell störende Gerüche.

Durch Desodorieren leidet die Qualität – versuche auch hier, dieses Öl nicht unbedingt zu kaufen.

Bleichung von Öl

Manche Kokosöle werden gebleicht, um Verfärbungen zu entfernen. Das ist wirklich unglaublich – aber helle Kokosöle scheinen sich besser zu verkaufen.

Ich habe unten in meinen Kauftipps ein besonderes Öl, bei dem die dunkle Haut mitverarbeitet wird und somit das Öl noch mehr gefärbt ist 🙂

Eine Verfärbung ist also per se kein schlechtes Zeichen, sondern eher ein Merkmal für Natürlichkeit! Bitte auf keinen Fall gebleichte Öle kaufen.

Kokosöl kaufen

Achte beim Kauf auf die oben genannten Eigenschaften von wirklich gutem Kokosöl (für den Verzehr). Hier nochmal zusammengefasst:

  • Nicht gehärtet
  • Laurinsäuregehalt deutlich über 50%
  • Nicht desodoriert
  • Kaltgepresst / nativ
  • Nicht gebleicht

Was mir persönlich unbedingt beim Kauf von Kokosöl wichtig ist:

  • Kontrolliert biologischer Anbau
  • Fair trade, d.h. natürlich wäre es toll, wenn die Arbeitsbedingungen der Palmenkletterer ausgezeichnet sind, wenn sie ihre Familien davon ernähren können, die Arbeit Spaß macht und die Arbeiter gesund sind.
  • Nachhaltig, damit die Umwelt nicht zerstört wird, sondern nur so angebaut wird, dass die Natur auch Zeit hat, nachzuwachsen

Kokosöl dm, Kokosöl Rossmann – welche Kokosöl Marken sind gut?

Bei meiner Vorstellung der unterschiedlichen Öle habe ich mich an einen tollen Produkt-Test von PALEO 360 gehalten.

Auch für mich sind Nachhaltigkeit & Umwelt, der Fettsäure-Gehalt und der Anbau inkl. fairem Handel super wichtig. Nicht zuletzt natürlich auch der Geschmack 🙂

1.) Kokosöl dm

Das Kokosöl von dm hat das Bio-Siegel , was für einen kontrolliert biologischen Anbau der Kokosnüsse steht.

Es wird kalt gepresst und so bleiben der Großteil der natürlichen und gesundheitsfördernden Nährstoffe enthalten.

In meinen Augen ist es ein gutes Produkt – wer allerdings Wert auf Fair Trade legt, sollte eher zu den unten genannten Ölen greifen.

2.) Kokosöl Rossmann

Das Kokosnussöl von Rossmann kommt aus Sri Lanka und ist ebenso wie das von dm kaltgepresst und biologisch.

Über fairen Handel konnte ich keine Information finden – Rohkostqualität hat es leider nicht. Daher würde ich es eher für Kosmetik oä. verwenden.

3.) Tropicai Kokosnussöl*


Seit mehr als 10 Jahren stellt Tropicai Kokos-Produkte her.

Aus biologischem Anbau und fairem Handel wird das Kokosnussöl auf den Philippinen und den Solomon Islands hergestellt.

Langfristige Beziehungen zu den Bauern und die Wiederbelebung der dortigen Wertschätzung für die eigenen, ursprünglichen „Reichtümer“ ist der Firma mit Sitz in Deutschland besonders wichtig.

Das kaltgepresste Öl wird mit einem speziellen Verfahren (DME) kaltgespresst gewonnen.

Hier erfährst du mehr über das nachhaltige Projekt, indem die Kleinbauern vor Ort unterstützt werden (Video)Hier kannst du die Zertifikate von Tropicai einsehen.

4.) Bio Planète Kokosnussöl*

Kokosöl kaufen: Bio Planete nativ und vegan

Kokosöl kaufen: Bio Planete nativ und vegan

 

 

 

 

 

 

Bio Planète ist eine französische Firma (mit Standorten in Deutschland und Frankreich) und stellt seit über 30 Jahren neben Kokosfett noch viele weitere Bio-Öle her.

Judith Moog ist die Geschäftsführerin und hat den Bio Hof von ihrem Vater übernommen.

Von Öl-Klassikern für die tägliche Küche über Gourmet-Produkte wie z.B. Mohnöl oder Chiaöl bis hin zu Vital-Ölen mit „Omega“ gibt es viel zum Ausprobieren!

(Die Öle findest du im gut sortierten Bio-Markt, z.B. bei Basic oder auch online bei amazon).
Das Kokosnussöl enthält 50% Laurinsäure, ist fair trade und bio – es wird auf den Philippinen hergestellt. Hier erfährst du mehr zur Ölmühle.

5.) Kulau Kokosnussöl *

Kokosöl kaufen: Kalau bio und vegan

Kokosöl kaufen: Kalau bio und vegan


Kulau ist eine deutsche Firma mit Sitz in Berlin. Sie wurde 2008 gegründet und der Name bedeutet „junge grüne Kokosnuss“.

Die Geschäftsführerin Judith Staats war in einem Urlaub 2007 vom „Rohstoffwunder“ Kokospalme so begeistert, dass sie das gesunde Lebensmittel nach Deutschland bringen wollte.

Die Firma stellt mittllerweile vielfältige gesunde Nahrungsmittel her, „die dem Zeitgeiste entsprechen“. Alle sind bio-zertifiziert und regelmäßige Labortests kannst du hier auf ihrer Website nachlesen.

Auch bei ihrem Öl ist 50% Laurinsäure enthalten, es ist biologisch und kaltgepresst.  Damit ist es ein prima Produkt.

6.) Ölmühle Solling*

Kokosöl kaufen: Ölmühle Solling Kokosöl bio und vegan

Kokosöl kaufen: Ölmühle Solling Kokosöl bio und vegan

 

 

 

 

 

 

 

Die Ölmühle Solling ist Mitglied im deutschen Bundesverband für Naturkost. „Qualität statt Masse“ ist ihre Devise – und so stellen sie in einem kleinen Betrieb in Handarbeit ihre Öle her.

Das Kokosfett kommt aus Sri Lanka und wird dort biologisch, fair trade und schonend hergestellt.

Die beiden Gründer und Inhaber der Ölmühle Solling haben lange Jahre als Entwicklungshelfer in Südamerika, der Karibik und in Sri Lanka gearbeitet.

Seit 2006 unterstützt die Ölmühle Solling aktiv eine Kooperative mit 1.300 Farmern in Sri Lanka.

Auf ökologisch bewirtschafteten Plantagen wird das Kokosöl direkt vor Ort hergestellt und damit das Leben für die Farmer und ihre Familien nachhaltig verbessert.

Besonders ist das „naturland“ – Öl, das aus dem Nussfruchtfleisch der erntefrischen Kokosnuss, mit samt der dünnen, braunen Samenhaut gepresst wird.

Es hat einen nussigeren Geschmack und ist gelblicher als das „normale“ weiße Kokosfett.

Besonders an diesem Öl ist, dass es mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, denn das dünne braune Häutchen bringt natürliche, polyphenolische Verbindungen mit einem hohen antioxidativen Potenzial mit. Klingt super finde ich J

Hier kannst du Zertifikate einsehen.

7.) Dr. Georg Kokosnussöl* (Kaufempfehlung)

(meine Empfehlung beruht auf meiner persönlicher Einschätzung und ist kein gesponsertes Produkt oder ähnliches. Ich bekomme keine Provision von Dr. Goerg – das ist mir wichtig, dass du das weißt :))

Kokosnussöl kaufen: Dr. Georg Kokosöl bio und vegan

Kokosnussöl kaufen: Dr. Georg Kokosöl bio und vegan

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Goerg ist eine Firma, die in kleinen Familienbetrieben ohne Einsatz von Pestiziden, Insektiziden oder Kunstdünger Kokosöl herstellt.

Biologisch und von Hand geerntet, werden die Kokosnüsse kaltgepresst und besonders schonend zu Öl verarbeitet.

Fair Trade und „zurückgeben“ ist für Dr Goerg besonders wichtig – ehrenamtliches Engagement wird von den Firmenbesitzern wirklich gelebt.

Die Mitarbeiter sind sozial abgesichert und ein rundum positives Arbeitsumfeld wird geschaffen. Das alles kannst du hier auf ihrer Webseite nachlesen.

Testergebnisse sind hier einzusehen (Ökotest sehr gut!).

Kokosöl Haut – Kokosfett Rezepte für die Haut

Kokosöl ist perfekt für die Haut geeignet. Du kannst es als Badezusatz verwenden, zum Abschminken, als Peeling mit Zucker anrühren oder deinem Freund als Pflege nach der Rasur hinstellen 🙂

Das Öl kühlt, beruhigt die Haut und macht sie zart und geschmeidig.

Durch die Laurinsäure wirkt das Fett antibakteriell und bietet der Haut Schutz vor Pilzen, Keimen und Bakterien – die normalerweise für Hautunreinheiten, Ekzeme oder Schuppen verantwortlich sind.
Hier meine Tipps, um Kokosöl-Kosmetik selbst herzustellen:

Gesichts- und Körperpeeling mit Kokosnussöl:

  • 1 EL Kokosöl
  • 1/4 Tasse Meersalz
  • 1/4 Tasse Bio-Zucker
  • 1 EL Zitronensaft

Wenn du zusätzlichen Duft willst, füge ein ätherisches Öl deiner Wahl hinzu. Verrühre alle Zutaten und fertig.

Lippenpflege mit Kokosfett

Fülle einen kleinen Löffel Kokosöl in ein Tiegelchen ab und schon hast du unterwegs eine super leckere Lippenpflege dabei.

Deodorant aus Kokosfett

Kokosöl ist ein perfektes Deodorant – entweder pur oder so zubereitet:

  • 3 EL Kokosöl
  • 6 EL Natron
  • Einige Tropfen ätherisches Öl – wenn du magst

Alle Zutaten verrühren und in den Achselhöhlen auftragen.

Make-up-Entferner aus Kokosnussöl

Trage Kokosöl abends mit einem Wattebausch auf Augen und Gesicht auf und entferne damit dein Make-up. Deine Haut wird zusätzlich schön geschmeidig.

Kokosöl für die Haare Anwendung

Kokosöl stärkt trockenes und strapaziertes Haar von innen.

Um es zu revitalisieren, Haarausfall einzudämmen und sogar rückgängig zu machen und dem Haar mehr Glanz und Frische zu verleihen, kannst du mit Kokosöl z.B. Haarkuren machen.

Oder es als Haarwachs in den Spitzen verwenden, falls du trockene Spitzen hast.

Das Kokosnussöl befeuchtet und belebt dein Haar, probier’s einfach mal aus – zum Beispiel kannst du es über Nacht einwirken lassen oder dir eine eigene Pflegespülung / Conditioner selbst herstellen. Hier im Video wird gezeigt, wie das geht (von PETA, auf englisch).

Kur für Haare und Kopfhaut

Nach der Haarwäsche nimm eine haselnussgroße Menge in die Hand, lass das Öl schmelzen und massiere es in die Haare ein – inklusive Kopfhaut.

Dann ein warmes Handtuch über die Haare schlingen und mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Das Handtuch soll warm sein, damit das Öl nicht gleich wieder fest wird.

Achte darauf, unbedingt gutes Öl zu verwenden, schließlich geht es um deinen Kopf! 🙂

Kokosöl für die Zähne

Kokosnussöl soll angeblich auch gegen Karies schützen, was allerdings in einem Test nur mit modifiziertem Kokosöl tendenziell der Fall war (hier nachzulesen).

Dabei werden zusätzlich zur normalen anti-bakteriellen Wirkung noch verdauungsfördernde Enzyme zugefügt, die dann dafür sorgen, dass Kokosöl vor Karies schützen könnte.

Ein entsprechendes Produkt gibt es aber noch nicht zu kaufen.

Für dich zuhause kannst du zwei Methoden ausprobieren:

  1. Seit Jahrtausenden wird Kokosöl bei Ayurveda-Kuren zum „Ölziehen“ verwendet. Das bedeutet, dass das Öl im Mund hin- und hergeschoben und dann ausgespuckt wird. Es soll so den Mund reinigen und die Mundhygiene insgesamt verbessern. Krankheitserregende Keime im Mund werden damit zerstört.
    Du kannst also jeden Morgen einen Teelöffel Öl circa 15 min im Mund hin- und herschieben und dann ausspucken. Mehrmals ausspülen mit warmem Wasser und dann normal Zähneputzen. Wichtig ist, dass du das Ölziehen vor dem Essen oder Zähneputzen machst, damit du die Keime, die dein Körper über Nacht ausscheidet nicht runterschluckst.
  2. Als Zahnpasta kannst du das Öl auch verwenden, einfach flüssiges Öl auf die Zahnbürste und losputzen.

Du kannst dir Zahnpasta auch selber machen: Natron und Kokosöl zu gleichen Teilen mischen, mit Stevia (oder Birkenzucker) süßen und für den Geschmack einige Tropfen ätherisches Öl hinzugeben (z.B. Pfefferminzöl).

Dass Kokosnussöl die Zähne weißer macht und Verfärbungen entfernt, ist umstritten. Probiere es doch einfach selbst eine Weile lang aus, bei mir selbst konnte ich keine weißere Optik feststellen…

 

Kokosöl Rezepte – 7 Rezepte mit Kokosöl

Diese Rezepte habe ich von anderen Seiten zusammengetragen. Es gibt unzählige Rezepte mit Kokosöl – hier meine Auswahl:

Nutella selbst gemacht

Salatsoße: Rühre deine nächste Salatsoße doch mal mit Kokos- statt mit Olivenöl an

Grüner Smoothie

Vegane Kürbissuppe

Bananenbrot vegan

Selbstgemachtes Müsli

Veganer Porridge mit Zimt und Datteln

Anregungen zum Nachdenken

Da das Kokosöl nicht in Europa produziert werden kann und daher nie einen super sauberen „Fußabdruck“ hinterlässt, möchte ich dir gerne noch europäische Varianten ans Herz legen:

Leinöl*, Kürbiskernöl*, Distelöl* und Hanföl* werden in Europa produziert und sind ebenso total leckere Öle.

Natürlich hat Kokos einen besonders feinen Geschmack, der schwer zu ersetzen ist. Vielleicht gibt es aber unter diesen Ölen doch die ein oder andere Ergänzung, die dir gut schmeckt.

Super gesund ist z.B. das Hanföl, vor allem für uns Veganer, weil sehr viel Omega 3 Fettsäuren enthalten sind – gesundheitliche ausführliche Informationen hier.

Buchtipps zum Thema Kokosnussöl:

                

Deine Erfahrung

Wie benutzt du Kokosöl im Alltag? Hast du Lieblingsrezepte oder trinkst du es morgens immer im Kaffee? Lass mich in den Kommentaren mehr wissen – ich freue mich darauf!

Noch mehr Tipps zur gesunden Ernährung, gibt es in meinem kostenlosen Videokurs „Fitter, gesünder und schlanker mit diesen 7 Gewohnheiten“ Hier kannst du dich anmelden. 

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Rezept Zusammenfassung & Bewertung
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Rezept für
Kokosöl - alles Wissenswerte für Haare, Zähne inkl. Kauftipps & Rezepte
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1 Antwort zu "Kokosöl kaufen für Haut, Haare & Zähne + Kokosöl Rezepte"

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    Daniel 25. März 2017 (16:21)

    Kokosfett(-bzw. öl) nutze ich schon seit den 60er Jahren für Salate, als Brotaufstrich und zum Braten. Als ich 1994 in West Bengal für mein Fahrrad kein Mineralöl fand, pflegte ich es mit Kokosfett. Seit diesem Millenium wende ich es auch kosmetisch an und seit ca 2005, um daraus auch Seife herzustellen. Im Winter richtete ich Rohkost-Suppen und Saucen meist mit etwas Kokosfett an, was ihnen auch einen lieblichen Beigeschmack verlieh.

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