7 Gründe, warum Fleisch schlecht für die Umwelt ist

28/06/2026

Original Text “7 reasons why meat is bad for the environment” von Natalie Brown

Von Klimawandel über Waldbrände bis hin zu Menschenrechtsverletzungen, hinterlässt die globale industrielle Fleischindustrie weltweit Spuren der Zerstörung. Millionen von Menschenleben hängen von einer dramatischen Reduzierung des Fleisch- und Milchkonsums ab. Und nicht nur rotes Fleisch ist das Problem.

Fleisch - genauer gesagt „Industriefleisch“ oder “Billigfleisch” im Volksmund - ist schlecht für den Planeten.

Die überwiegende Mehrheit des in Großbritannien gekauften Fleisches, wird in riesigen Fabrik Farmen hergestellt. Diese Farmen sind Teil eines zerstörerischen globalen Systems von industriell hergestelltem Fleisch- und Milchprodukten in Massenproduktion.

Dieses System wird von Supermärkten wie Tesco, Sainsbury's und Asda gefördert. Ebenso von Fast-Food-Ketten wie KFC, Burger King und McDonald's. Viele dieser bekannten Namen kaufen bei Unternehmen von JBS - dem größten Fleischverarbeitungsunternehmen der Welt. JBS produziert durch seine Fleischproduktion rund die Hälfte der Kohlenstoffemissionen im Vergleich zu Giganten fossiler Brennstoffe wie Shell oder BP und treibt damit die Abholzung im Amazonasgebiet voran.

Die industrielle Fleisch Herstellung benötigt eine große Menge an Ländereien. Wälder, insbesondere in Südamerika, werden jedes Jahr absichtlich abgeholzt und verbrannt, um Rinder zu weiden und genügend Getreide anzubauen, um Milliarden von Nutztieren günstig zu ernähren.

Als Alternative zum Fleischkonsum gibt es eine Frucht die Ihren Ursprung in Asien hat und zwar ist das die 'Jackfruit'. Diese kann wunderbar als Fleischersatz eingesetzt werden. Von der Konsistenz kommt es Fleisch sehr nahe und man kann es geschmacklich interessant und lecker zubereiten. In diesem Artikel gehe ich näher auf die Frucht ein und gebe dir natürlich super leckere Rezepte an die Hand die du selbst ausprobieren kannst. 

Massentierhaltung

Gegen Massentierhaltung

Hier sind die sieben Gründe, warum Industriefleisch für Menschen und den Planeten so schlecht ist:

1. Abholzung und Waldbrände

Industriefleisch ist weltweit die häufigste Ursache für Abholzung. In Brasilien setzen Landwirte absichtlich Waldbrände – wie die Amazonas-Regenwald Brände, die du vielleicht aus den Nachrichten kennst –, um Platz für die Viehzucht zu schaffen und industrielles Tierfutter (wie Soja) für die Massenproduktion in Großbritannien anzubauen.

Waldbraende

Abholzung und Waldbrände

2. Verursachung des Klimawandel

Die Klimaauswirkungen der Fleischindustrie sind enorm. Ungefähr gleichbedeutend mit dem Fahren und Fliegen aller Autos, Lastwagen und Flugzeuge auf der ganzen Welt.

Wenn Wälder zerstört werden, um Industriefleisch zu produzieren, werden Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt, was die globale Erwärmung beschleunigt. Die umgestürzten Bäume verrotten auf dem Waldboden oder werden verbrannt, wodurch weitere Emissionen entstehen.

Gesunde Bäume sind allerdings wichtig, um Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufzunehmen. Wenn wir sie fällen, können sie uns im Kampf gegen den Klimawandel nicht helfen.

3. Der Wendepunkt des Amazonas-Regenwald

Bäume im Amazonas-Regenwald produzieren ihren eigenen Niederschlag, der den gesamten Wald lebendig und gesund hält. Wenn die Entwaldung (für z.B. Industriefleisch) mit der aktuellen Geschwindigkeit anhält, könnte der Amazonas einen „Wendepunkt“ erreichen, an dem er sich nicht mehr als Regenwald behaupten kann.

Dies hätte eine verheerende Auswirkungen auf die Menschen und Tiere, die direkt im Wald leben und/oder von ihm abhängig sind. Die Abholzung könnte auch zu weniger Niederschlägen führen, die das Trinkwasser und die Bewässerung in weiten Teilen Südamerikas beeinträchtigen und Veränderungen der Klima Muster auch in anderen Teilen der Welt.

4. Verantwortlich für Menschenrechtsverletzungen und Landraub

Indigene Völker und angestammt Gemeinschaften – wie die Geraizeira-Gemeinschaften in Brasilien – stehen im Kampf um den Schutz der Wälder an vorderster Linie. Eine Untersuchung von Greenpeace Brasilien ergab, dass Sicherheitskräfte des Sojaproduzenten Agronegócio Estrondo Mitglieder der angestammten Geraizeira-Gemeinschaften belästigten, inhaftierten, entführten und erschossen.

Unterdessen ermutigen Präsident Bolsonaro und seine Regierung stillschweigend illegale Holzfäller, Bergleute und Bauern, indigene Gebiete zu besetzen, indem sie historische Verordnungen zurücknehmen und versuchen Land Diebstahl zu legalisieren. Derartige Invasionen werden oft gewalttätig und indigene Völker wurden in diesen Konflikten von Holzfällern getötet. Der Massen Fleischproduzent JBS wurde immer wieder mit Lieferanten in Verbindung gebracht, die illegal in geschützten indigenen Gebieten tätig sind.

Rinderfarmen und Sojaproduzenten in Brasilien profitieren seit jeher von der modernen Sklaverei. Dazu gehören Lieferanten von JBS (dem Fleischverarbeitungs Giganten). Die Schlachthöfe von JBS wurden mit schrecklichen Arbeitsbedingungen, Massenausbrüchen von Covid-19 und von Salmonellen befallenen Hühnerexporten in Verbindung gebracht.

Landraub

Landraub

5. Tötung wild lebender Tiere

Durch die Rodung von Wäldern, die Zerstörung von Lebensräumen und den Einsatz giftiger Pestizide für den Anbau von Tierfutter, trägt die industrielle Fleischindustrie zum Aussterben tausender Arten bei, von denen viele noch nicht einmal entdeckt wurden.

Wir sind auf eine gesunde Umwelt angewiesen, um unser Überleben zu sichern. Die gewaltige Fülle und Vielfalt der Natur (manchmal auch als biologische Vielfalt bezeichnet) ist für Lebensmittel, sauberes Wasser und Medikamente von wesentlicher Bedeutung. Der schnelle Verlust der biologischen Vielfalt, der größtenteils durch die industrielle Landwirtschaft verursacht wird, könnte eine ebenso große Bedrohung für unsere Existenz darstellen wie der Klimawandel.

Bedrohte wilde Tiere

Bedrohte wilde Tiere

6. Größeres Risiko für zukünftige Pandemien wie Coronavirus

Die Zerstörung von Wäldern und anderen natürlichen Gebieten für die Tierhaltung, ist eine Hauptursache für neue Infektionskrankheiten. Drei Viertel der neuen Krankheiten, die den Menschen betreffen, stammen von Tieren. Das Abholzen und Verbrennen von Wäldern bringt wild lebende Tiere in engeren Kontakt mit Menschen, sodass tödliche Viren von Tieren auf Menschen übertragen werden können. Je mehr Wald zerstört wird, desto größer ist das Risiko einer neuen Pandemie.

Dies ist jedoch nicht das einzige Krankheitsrisiko durch industriell hergestelltes Fleisch. Fabrik Farmen können auch die Ausbreitung von Krankheiten sowohl zwischen Tieren, als auch von Tieren auf Menschen erhöhen. Das Risiko ist für industrielle Fleisch Farmen höher, da eine große Anzahl von Tieren auf kleinem Raum zusammengepfercht sind und die Tiere selbst ein geschächtes Immunsystem haben. Dies bedeutet, dass sich Viren schneller entwickeln und auf den Menschen überspringen können.

7. Die ineffizienteste Art zu essen

Unternehmen argumentieren manchmal, dass industrielles Fleisch ein effizienter Weg ist, um Lebensmittel herzustellen, aber dies Aussage ignoriert die wahren Kosten. Über ein Viertel der gesamten Landfläche der Welt wird zum Weiden oder zum Anbau von Nahrungsmitteln für Nutztiere verwendet - Nahrungsmittel, die von Menschen eigentlich verzehrt werden könnten. 1 kg Hühnerfleisch benötigt etwa 3,2 kg Getreide.

Wenn sich alle pflanzlich ernähren würden, bräuchten wir 75% weniger Ackerland als heute. Dies entspricht einer Fläche, die den USA, China, Europa und Australien zusammen entspricht. Das liegt daran, dass weniger Land benötigt wird, um Lebensmittel direkt für den Menschen anzubauen, als um Tiere zu füttern, die Menschen dann essen.

In Ländern wie Großbritannien müssen wir bis 2030 70% weniger Fleisch und Milchprodukte essen, um einen Zusammenbruch des Klimas zu verhindern. Indem wir hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel essen, können wir mehr Menschen ernähren – mit allen Kalorien und Nährstoffen, die für eine gesunde Ernährung erforderlich sind – ohne die Wälder zu zerstören.

Dabei geht es nicht nur um die individuellen Entscheidungen der Menschen. Supermärkte wie Tesco spielen eine große Rolle bei der Gestaltung der Kundennachfrage durch Werbung, Preissenkungen und Sonderaktionen. Tesco verkauft mehr Fleisch und verwendet mehr Soja als Tierfutter als jeder andere Supermarkt in Großbritannien. Und obwohl sie sich verpflichteten, die Waldzerstörung bis 2020 nicht mehr zu unterstützen, kaufen sie immer noch Fleisch von Lieferanten, die im Zusammenhang mit der Regenwaldabholzung stehen.

Wir können keine weiteren 10 Jahre auf Maßnahmen warten. Aus diesem Grund fordert Greenpeace Tesco und andere Unternehmen auf, Verantwortung zu übernehmen. Sie müssen die Menge an Fleisch, die sie verkaufen, bis 2025 halbieren und letztendlich das industrielle Fleisch vollständig auslaufen lassen. Sie müssen dieses Fleisch durch mehr pflanzliche Lebensmittel Optionen ersetzen und sofort aufhören, bei Unternehmen zu kaufen, die Waldzerstörern wie JBS gehören.

JETZT HANDELN

Großindustrielle in der Fleischproduktion  zerstören die Heimat des Jaguars, um Fleisch in großen Mengen zu produzieren. Wenn wir die Wälder der Welt – wie den Amazonas – verlieren, verlieren wir wertvolle Wildtiere und die Heimat vieler indigener Völker. Wir verlieren auch den Kampf gegen den Klimawandel – was uns alle in Gefahr bringt. Einige der größten Supermärkte und Fast-Food-Ketten Großbritanniens, darunter Tesco, Sainsbury, Asda, Burger King, McDonald und KFC, fachen das Problem nur noch an. Sagen Sie diesen Unternehmen, sie sollen aufhören, bei den Wald- und Lebensraum Zerstörern einzukaufen.

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Hey, ich bin Melanie!

Ich bin die Gründerin von vegaliferocks.de. Ich habe ich meinen 9 to 5 Angestellten-Bürojob an den Nagel gehängt, um meiner Passion für ein gesundes, veganes Leben nachzugehen. Als zertifizierte vegane Ernährungsberaterin begleite ich nun Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden und erfüllten veganen Leben. Ich freue mich riesig, über meinen veganen Blog Vegalife Rocks jeden Monat zehntausende Menschen zu erreichen, die mit mir gemeinsam ihr Leben rocken. Lies hier mehr über mich >>>

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